Die unterbrochene Hinbewegung

 

Eine Methode nach den Ansätzen von Bert Hellinger.

Es gibt vielfältige Gründe die, die tiefe innige und natürliche Bewegung des Kindes zu Mutter und Vater unterbrechen können. Wird die Symbiose Mutter und Kind im ersten Lebensjahr gestört, durch eine frühe Trennung oder später im Kleinkindalter z.B. einen Krankenhausaufenthalt, das Kind für kurz oder lang zur Betreuung anderen Bezugspersonen überlassen werden muss (Grosseltern, Tanten, Krippe, Tagesstätten etc.), nennen wir das eine unterbrochene Hinbewegung. Unterbrochen wird die Hinbewegung auch, wenn das Kind Abweisung, Verletzung, fehlende Fürsorge, Zärtlichkeit oder Gewalt durch die Eltern erlebte.

So wird das Kind geschockt, das Urvertrauen in Mutter und/oder Vater verlieren und zukünftig Angst haben der natürlichen Hinwendung zu folgen. Bis ins Erwachsenenalter. Bei Kaiserschnitt-Geburten liegt eine unterbrochene Hinbewegung ins Leben wie zur Mutter vor, die kalte Geburt, kein Geburtsvorgang (Trennung und Betreuung durch Andere bis zur Erholung der Mutter).

In der Tiefe sehnt sich das Kind, der Jugendliche, der erwachsene Mensch auch weiterhin nach Mutter und Vater, nach ihrer Anerkennung und Liebe. Diese Sehnsucht wird umgewandelt in Angst, Trauer, Schmerz, Wut und Frustration. Oft sind diese Gefühle für das Scheitern von Beziehungen und Partnerschaft verantwortlich. Die zu beobachtenden Symptome sind oft Asthma, Allergien, Zwänge, Neurosen und vieles andere mehr. Bei Kaiserschnitt-Kindern z.B. Depressionen und Borderline Syndrom.

Dieser 3- tägige Prozess in körperlich–seelischem Erleben, führt zu neuen gewandelten Erfahrungen prägender Urmuster – in die heilende Hinbewegung zu Mutter und Vater und somit zu uns selbst.

 

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